Reise zur ältesten Vogelwarte der Welt

31.08. – 07.09.2019

„Die Kurische Nehrung ist so merkwürdig, dass man sie eigentlich ebenso gut als Spanien und Italien gesehen haben muss, wenn einem nicht ein wunderbares Bild in der Seele fehlen soll.“
(Wilhelm von Humboldt)

Endlos scheint sie, die Küste der Kurischen Nehrung, einer fast hundert Kilometer langen Landzunge, zwischen Kurischem Haff und Ostsee, die zu einer Hälfte zum Kaliningrader Gebiet (Russland) und zur anderen zu Litauen gehört. Malerisch wechseln sich hohe Dünenformationen mit Erlen-Bruchwald, Kiefernmischbeständen und offenen Heidelandschaften ab. Ein Traumziel, um die Seele baumeln zu lassen oder unberührte Natur genießen zu können.

Hier auf der Kurischen Nehrung gründete Johannes Thienemann 1901 die erste Vogelwarte der Welt. Er war der Erste, der die Methode der Vogelberingung in großem Maßstab einsetzte, um auf diese Weise Aufschluss über Zugrouten und Überwinterungsgebiete der Zugvögel zu erhalten. Dank der Unterstützung der Heinz Sielmann Stiftung konnte der Betrieb der Vogelwarte auch nach der Perestroika aufrechterhalten werden. Die Stiftung fördert die wissenschaftliche Arbeit Rybatschis mittlerweile seit 1996 regelmäßig.

Bei einem Besuch werden Sie die Fang- und Netzanlagen sehen und mit Wissenschaftlern sprechen. So können Sie sich selbst einen Eindruck über die wichtige ornithologische Arbeit und ihren Fortbestand durch Spendengelder der Heinz Sielmann Stiftung machen. Sie unternehmen leichte Wanderungen auf der Düne, am Haff, in den Wäldern und am Ostseestrand. In den verschwiegenen Mulden der Dünen, dort wo die Sonne am meisten wärmt, lassen Sie sich nieder, um die Vogelwelt zu beobachten.

In Nidden verbringen Sie intensive Tage, haben viel Zeit, die Nehrung mit allen Sinnen in sich aufzunehmen. Hier geht es beschaulich zu und natürlich ist das Meer allgegenwärtig. Das war es, was Thomas Mann so sehr an der Nehrung schätzte, dass er sich in Nidden ein Häuschen baute und mehrere Sommer verbrachte. Diese Bilder, diese wundervollen Farben, den Geruch des sandigen Windes, den Salzgeschmack, das alles wird man wohl nie mehr vergessen und man nimmt sie einfach mit, die Sehnsucht nach dieser wundervollen Landschaft.

Fordern Sie gleich das ausführliche Reiseprogramm an.

 

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